Der fliegende Holländer

Rock Oper

Die Rock-Oper

Die Show
Durch einen Fluch ist ein holländischer Kapitän verdammt, bis zum jüngsten Tag auf den Weltmeeren zu segeln. Die Mannschaft kann nicht sterben, das Schiff nicht brechen. Seit Jahrhunderten segeln sie schon über die Weltmeere. Alle sieben Jahre darf der verwunschene Kapitän an Land um eine Frau zu gewinnen, denn erlösen kann ihn nur deren Treue bis in den Tod. Erleben Sie die gewaltige und mitreißende Musik Richard Wagners in einem neuen Sound! Die Gesangstexte sind aus dem Original übernommen. Neue, temperamentvolle Szenen verbinden die packend arrangierten Musiknummern.

Bei der dieser Welturaufführung der Rock-Oper wird – in Anlehnung an das Original von Richard Wagner – Wert auf sehr hohe künstlerische Qualität gelegt. Das Orchester besteht aus 8 Profimusikern, sieben erfahrende Solisten interpretieren die originalen Parts der Oper und zwei Chöre runden das Ensemble ab. Insgesamt stehen so ca. 40 Künstler auf der Bühne. Die Umsetzung der Show übernimmt ein bewährtes Team aus Kreativen und Technikern. Effektvolle Ausstattung und erstklassiger Sound lassen jede Vorstellung zum Erlebnis werden!

Das Arrangement
Die romantische Oper Wagners wurde für eine Bandbesetzung bestehend aus Reeds (Saxophone, Klarinette, Flöte), Gitarre, Bass, Keyboards und Schlagzeug neu arrangiert. So entstand ein moderner und packender Sound, welcher nicht nur Rock-Fans von Bands wie GENESIS, POLICE oder MEAT LOAF, sondern auch Opern- oder Musical-Publikum ansprechen wird.

Rock Oper

Der Sound der Rock-Oper besteht aus einer spannenden Mischung von Rock, Pop, Soul & Swing. Klassische Art- & Progressiv-Rock-Elemente in der Tradition von beispielsweise QUEEN oder THE WHO prägen das Arrangement. Die Instrumentalteile der Show sind rockig angelegt, während die Gesangspartien jeweils einem besonderen Stil zugeordnet sind: So kann man in den Holländer-Arien FREDDIE MERCURY oder den Stil eines FRANK ZAPPA erahnen, die holländische Mannschaft versprüht eine gehörige Portion Rhythm ´n Blues à la BLUES-BROTHERS und Senta bzw. Mary erinnert in ihrer souligen „Ballade“ an ARETHA FRANKLIN. Der Mädchenchor dagegen verführt in bester ALL THAT JAZZ Manier – natürlich mit der passenden Choreographie.

Das Arrangement hält sich exakt an die Vorlage der Oper. Viele werden überrascht sein, wie vertraut das Werk Richard Wagners auch in dieser neuen Form klingt.

Das Kreativteam

Rüdiger Benz / Buch & Idee
Als Produzent, Produktionsleiter, Regisseur oder Designer arbeitet Rüdiger für nationale und internationale Produktionen wie z. B. Blue Man Group (Oberhausen), Jerry Springer – The Opera (Edinburgh), Best of Musical 2006 (Tour), Cabaret (San Francisco), La Cage aux Folles (Festspiele Jagsthausen), Les Miserables (Berlin) und viele mehr. Er absolvierte sein Studium zum Bachelor of Art in Light Design an der Hochschule für Musik und Theater in München und der Stanford University, San Francisco. Begleitende Studienschwerpunke waren Management, Regie und Dramaturgie.

PACO – Patrick Müller-Weyrich / Arrangements, Musikalische Leitung
Viel gefragter junger Produzent, Musiker und Komponist. Festivals, Tourneen und Konzerte mit eigenen Formationen (u.a. Horo, Playstation) nicht nur in Deutschland sondern auch in Asien, Russland, Israel/Jordanien, sowie in ganz Europa. Bassist div. Bands (u.a. Freistil, Hopf und Flymoe). Sideman im Studio und auf der Bühne für viele Künstler, u.a. Judy Bailey, Florence Joy. Weitere Engagements beim New European Festival Orchestra Minsk (RU) sowie dem Südpool-Orchestra (D). Ehemaliges Mitglied des Jugendjazzorchesters B-W. Sein Musikstudium absolvierte er an der Hochschule für Musik & Darstellende Kunst in Stuttgart mit Auszeichnung und arbeitete anschließend dort im Bereich „Elektronisches Studio“. Betreiber des Tonstudios CARPE DIEM, Endorsement-Artist für die Instrumentenfirma Windmill-Bassguitars.

Rock Oper

Die Legende
Der Kapitän eines niederländischen Schiffes, der für sein lästerliches Fluchen bekannt war, versuchte ein Kap zu umschiffen. Es herrschte ein unbarmherziger Sturm und die See war tosend und rau. Nach einigen Wochen vergeblichen Kampfes gegen die Naturgewalten wollte die Mannschaft des Seglers aufgeben und das Unternehmen abbrechen. Doch der Kapitän wollte davon nichts hören. Er fluchte gegen Gott und die Welt, und schwor, dass er nicht eher aufgeben würde, bis er das Kap umschifft habe, selbst wenn es bis zum jüngsten Tage dauern sollte. Als Strafe für diese Gotteslästerung wurde das Schiff zum ewigen Kreuzen als Geisterschiff verdammt. Von diesem Fluch befreien kann ihn nur die wahre Liebe einer Frau. Deshalb darf der Kapitän alle sieben Jahre an Land gehen um eine Frau für sich zu gewinnen. Wenn diese aber ihren geleisteten Treueschwur in der Zeit seiner Abwesenheit nicht hält, tötet er sie. So bleibt der Holländer zum weiteren Dasein auf der See verdammt bis er erneut an Land gespült wird.

Die gespenstische Handlung findet sich, häufig mit Seemannsgarn verwoben, in zahlreichen mündlichen Überlieferungen wieder. Erste schriftlich dokumentierte Versionen stammen aus dem 18. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert wurde die Sage von zahlreichen Autoren als Stoff für Märchen und Erzählungen aufgegriffen. Die bekannteste Fassung ist jedoch Richard Wagners Oper „Der Fliegende Holländer“, die 1843 in Dresden uraufgeführt wurde.

Rock Oper

Die „realen“ fliegenden Holländer
Ein leibhaftiger „fliegender“ Holländer war Bernard Fokke zu Anfang des 17. Jahrhunderts. Er war ein Seemann, der, ohne sich um Wind und Wetter zu kümmern, immer unter vollen Segeln fuhr. Er hatte eiserne Stangen auf den Masten, damit diese starkem Wind standhielten. Die Strecke von Batavia nach Holland legte er 1678 in nur 90 Tagen zurück. Dass eine so schnelle Reise übernatürlichen Kräften zugeschrieben wurde, wird niemanden verwundern. Die einen nannten Fokke einen Zauberer, andere sprachen von einem Bund mit dem Bösen. Dieser Glaube wurde noch gestärkt durch Fokke’s ungewöhnliche Größe, ein höchst abschreckendes Äußeres und seine Gewohnheit, bei den geringsten Hindernissen fürchterlich zu fluchen. Als er von einer seiner Reisen nicht mehr zurückkehrte, hieß es: Er sei des Teufels Beute geworden.

Mitte des 17. Jahrhunderts befuhren mehr niederländische Schiffe die Meere, als alle übrigen europäischen Länder zusammen unter Segeln hatten. Die Holländer galten als die weltbesten Schiffsbauer und hatten die profitbringende Erfahrung gemacht, dass kleinere Schiffe wirtschaftlicher als große Frachtsegler waren. Entscheidend war auf See ihre höhere Geschwindigkeit derentwegen sie bald „fliegende Holländer“ genannt wurden. Der weit verbreitete Aberglaube ließ den Verdacht aufkommen, dass „Teufelswerk“ im Spiel sei.

„Totenschiffe“ waren oft genug Realität gewesen. Pest, Skorbut und Seuchen rafften ganze Schiffsbesatzungen dahin, bevor Hilfe kommen konnte. Schließlich wurde das Schiff zum „Geisterschiff“, das mit gesetzten Segeln kreuz und quer auf den Meeren unterwegs war. Oft mögen Ereignisse und Begegnungen dieser Art der Anlass dafür gewesen sein, dass Seeleute glaubten, dem Fliegenden Holländer begegnet zu sein. In einigen Berichten wird von Geisterschiffen erzählt, die plötzlich in den Fluten versanken oder von solchen, die ebenso plötzlich auftauchten.

Solche Erscheinungen sind kein reines Seemannsgarn, sondern zum Teil wissenschaftlich erklärbar. Eine der möglichen physikalischen Erklärungen für so ein plötzliches Auftauchen ist, dass die aus Salz oder Salpeter bestehende Ladung (Schüttgut) sich allmählich in dem in einer Art Schwebezustand unter Wasser treibenden Schiff aufgelöst hatte. Dadurch sank die Gesamtmasse des Schiffes und es wurde aufgrund des Auftriebs wieder an die Wasseroberfläche gedrängt.

REIN HÖREN…

 

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Thema von Anders Norén

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